Freundeskreis Frankfurt / Rhein-Main

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Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit im Freundeskreis in der Rhein-Main-Region oder an Veranstaltungen teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an den Vorsitzenden des Freundeskreises.

 

Ansprechpartner ist Herr Jürgen Illing: E-Mail

 

 

Gründungsveranstaltung Freundeskreis Frankfurt/ Rhein-Main mit Kultusminister Alexander Lorz

 

Das Rhein-Main-Gebiet ist um eine engagierte Stiftung reicher: Die Hamburger David Ben Gurion-Stiftung startete im Hause der FDP-Generalin Nicola Beer und ihres Lebensgefährten Jürgen Illing einen Freundeskreis für die Region.

 

Im Bild: Kultusminister Alexander Lorz eingerahmt von Felix Husmann (l.) und Jürgen Illing (r.)

 

Den rund dreißig Zuhörer berichtete der aus Berlin angereiste Stiftungsvorsitzende Felix Husmann vom Wesen und Wirken der Einrichtung. Einen der Schwerpunkte, die Vermittlung und Unterstützung von Schulpartnerschaften, schilderte er am Beispiel der Lessing-Schule aus dem traditionellen Arbeiterbezirk Berlin-Wedding. Deren Austausch mit der Rabin-Schule in Eilat am Roten Meer verschaffe gerade muslimischen Schülern aus Deutschland einzigartige und prägende Eindrücke.

 

Der Hessische Kultusminister Alexander Lorz bereicherte die Feierstunde mit einem klugen, bewegenden und durchaus persönlich gehaltenen Vortrag. Seine erste Auslandsreise in neuer Funktion habe ihn anlässlich einer Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern aus Hessen nach Yad Vashem geführt: „Auch wenn es kaum noch Zeitzeugen gibt, muss die Erinnerung an den Holocaust lebendig gehalten werden.“ Zehn deutsch-israelische Schulpartnerschaften gebe es bereits in Hessen; von dem Freundeskreis erhofft er sich weitere, auch um das Kennenlernen des aktuellen Israel und Verständnis für die aktuellen Verhältnisse zu fördern. Nirgendwo könne das Zusammenleben von Angehörigen unterschiedlicher Religionen so hautnah und trotz aller Konflikte funktionierend wie in Jerusalem studiert werden.

 

Handwerkspräsident Ehinger, unterstützt von VHU-Geschäftsführer Clemens Christmann, plädierte dafür, Auszubildende und die Wirtschaft einzubeziehen. Rechtsanwalt Illing als frisch gebackener Leiter des Freundeskreises erinnerte an den Frankfurter Ignatz Bubis, der kurz vor seinem Tod resümierend feststellte, Zeit seines Lebens dafür gewirkt zu haben, dass Christen und Juden anders übereinander denken und miteinander umgehen. Doch er zweifle, so Bubis, ob er viel habe bewegen können. Die Gründung des Freundeskreises belegt: der Funke ist übergesprungen.

 

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